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Zukunftskonzept – Natürliche Ökonomie des Lebens
 

Ein Weg zu nachhaltigem globalen Wohlstand in Harmonie mit der Natur, damit befasst sich Bernd Hückstädt bereits seit Jahren. Denn Ökonomie und Ökologie müssen keine Gegensätze sein. Das Konzept zeigt einen gangbaren Weg, Schritt für Schritt die brennenden Wirtschaftsprobleme unserer Zeit zu lösen und die Menschheit in einen nachhaltigen Wohlstand zu führen, der in Einklang steht mit den Gesetzen und Bedürfnissen der Natur.

Dabei geht es nicht um Umverteilung von knappen Ressourcen, die ja niemand freiwillig hergeben würde. Es geht vielmehr um das konsequente Aneinanderfügen von Win-Win-Situationen, die das Wohlergehen aller Beteiligten schlussendlich unumgänglich machen.

Die Natürliche Ökonomie des Lebens gründet auf dem Naturgesetz von Werden und Vergehen, das in unserem einseitigen Wachstumswahn meist übersehen wird. Dies führte zu den katastrophalen Zuständen der heutigen Welt. Indem wir den Kreislauf von Werden und Vergehen in die Wirtschaft integrieren, arbeiten wir nicht mehr gegen die Natur, sondern mit ihr zusammen. Damit vollziehen wir einen Paradigmenwechsel vom bisherigen Minus-Summen-Spiel, das letztlich nur Verlierer produzierte, zu einem Plus-Summen-Spiel, bei dem alle gewinnen.

In voll entwickelter Form bietet die Natürliche Ökonomie
• ein aktives Grundeinkommen für jeden Menschen,
• ein Staatseinkommen für jedes Land, proportional zur Anzahl seiner Bürger,
• einen Ausgleichs- und Umwelt- Fonds zur Sanierung der Altlasten.

Die Umsetzung kann risikolos in kleinen Schritten erfolgen:
Sie beginnt in Wirtschaftsnetzwerken, die ihren Mitgliedern einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Außenwelt verschaffen und damit zur Nachahmung anregen. Nach Erreichen der kritischen Masse werden einzelne Länder auf nationaler Ebene mit der schrittweisen Einführung einer Komplementärwährung beginnen. Die Wirtschaft dieser Länder wird einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen Ländern bekommen. Weitere Länder werden nachziehen, bis sich die Natürliche Ökonomie des Lebens auf dem ganzen Globus verbreitet.

Dabei kommt niemand zu schaden. Die Reichen bleiben reich und die bisher Armen erlangen Wohlstand. Es wird weiterhin Unterschiede geben, doch Armut und wirtschaftliche Not werden systembedingt unmöglich sein.

Die Natürliche Ökonomie des Lebens ist unabhängig von der Regierungsform. Idealerweise könnte sie zur Demokratisierung der Welt beitragen.

Der Autor ist sich bewusst, dass all dies in der heutigen Zeit völlig utopisch erscheint. Er wird im Folgenden mit ganzer Sorgfalt eine schrittweise logische Herleitung vornehmen. Die Herleitung erfolgt in zwei Teilen. Der erste Teil beschreibt das Ziel, also die Natürliche Ökonomie in voll entwickelter Form. Der zweite Teil befasst sich mit dem gangbaren Weg dorthin.

Das Ziel – Die Natürliche Ökonomie des Lebens

Das Naturgesetz von Werden und Vergehen

Vom Atom bis zur Galaxie, alles in der Welt folgt Zyklen, alles entsteht und vergeht wieder. Allein die Dauer der Lebenszyklen ist unterschiedlich. Der natürliche Kreislauf von Werden und Vergehen ist unausweichlich. Alle menschlichen Versuche, ihm zu entgehen, brachten nur Tod. Um des Goldes wegen, das man als wertbeständiges Zahlungsmittel schätzte, wurden fast die gesamten indigenen Völker Amerikas kaltblütig ausgerottet. Die heutige Goldgewinnung richtet verheerende Umweltschäden an. Auch der Versuch, wertbeständiges Geld zu schaffen, das sich möglichst noch mit Zinsen vermehrt, führt regelmäßig zu Katastrophen, die wir als Kriege, Börsencrash oder Inflation kennen.

Leben ist vergänglich, Tod ist beständig. Das ist die eine Seite. Andererseits gelingt der lebendigen Natur ein Kunststück, von dem die Ökonomen nur träumen können: Ewiges Wachstum auf begrenztem Raum. Dieses ewige Wachstum, dieses ewige Werden ist mit dem ewigen Vergehen untrennbar verbunden.

Wenn wir auch nur die geringste Chance haben wollen, auf dieser Welt bessere Lebensumstände für alle Menschen und unsere Mitgeschöpfe zu schaffen, müssen wir diesen Kreislauf von Werden und Vergehen freiwillig und planmäßig als festen Bestandteil in unser Wirtschaftssystem integrieren. Alles andere ist und bleibt Flickschusterei. Haben wir allerdings diesen Paradigmenwechsel in unserem Denken vollzogen, lösen sich alle geldbedingten Wirtschaftsprobleme fast von selbst. Denn ab sofort arbeiten wir nicht mehr gegen die Natur sondern mit ihr zusammen.

Lebensgeld: Geldschöpfung durch das Leben selbst

Unser derzeitiges Geld wird im Wesentlichen durch Kredit geschöpft. Durch Zins und Zinseszins wachsen die Guthaben und die Schulden exponentiell. Aufgrund des oben beschriebenen Naturgesetzes wird es also immer wieder zum Kollaps des Finanzsystems kommen.

In der Natürlichen Ökonomie erfolgt die Geldschöpfung durch das Leben selbst. Sie ist sozusagen ein Geschenk des Lebens an jeden Menschen. Aus diesem Grunde – und zur Unterscheidung zu unseren heutigen Währungen – nennen wir die Lebensgeld-Währung im folgenden „Gradido“, was so viel bedeutet wie „Dank“. Der Einfachheit halber definieren wir vorläufig den Wert des Gradido als identisch mit dem Euro. Diese vorläufige Definition wird hier später durch eine neue ersetzt, die dem Leben besser entspricht.

Die Regeln für die Lebensgeld-Schöpfung sind denkbar einfach:
Für jeden Menschen schöpft die Gesellschaft monatlich 3.000 Gradido. Die ersten 1.000 Gradido sind für sein aktives Grundeinkommen bestimmt: Tausend Dank weil du bei uns bist!

Das Aktive Grundeinkommen

Unterschiedliche Länder haben unterschiedliche Bedürfnisse. Die einen haben Überproduktion. Sie produzieren viel mehr als sie brauchen. Aufgrund des technologischen Fortschritts brauchen sie nur einen Teil ihrer Bürger für die Produktion. Die Folge ist Arbeitslosigkeit. Andere Länder benötigen die Arbeitskraft eines jeden Bürgers, haben aber nicht das Geld um sie zu bezahlen. Zur Arbeitslosigkeit kommt noch die Armut hinzu.

In beiden Fällen löst das Aktive Grundeinkommen das Problem: In Ländern, die jede Arbeitskraft brauchen, hat jeder Bürger das Recht, für das Gemeinwohl zu arbeiten und dafür sein Grundeinkommen zu beziehen. Länder mit Überproduktion können sich den „Luxus“ leisten, das Grundeinkommen teilweise oder ganz ohne Gegenleistung auszubezahlen. Wie viel und welche Gegenleistung für das Grundeinkommen verlangt wird, hängt also von der wirtschaftlichen Situation eines jeden Landes ab.

Auch Kinder, Jugendliche und alte Menschen können ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend zum Gemeinwohl beitragen. Kinder lernen dadurch schon früh, Verantwortung zu übernehmen, und alte Menschen werden bis ins hohe Alter gebraucht. Das steigert die seelische und körperliche Gesundheit.

Das Aktive Grundeinkommen löst also die Probleme von Arbeitslosigkeit, Armut und demografischem Wandel.

Steuerfreiheit, Bürokratieabbau und hoher Leistungsanreiz

Die zweiten 1.000 Gradido dienen als Staatseinkommen, um alle Staatsausgaben einschließlich gesundheits- und Sozialwesen zu tragen. Eine überschlägige Rechnung beweist dies: 1000 Gradido * 12 Monate * 80 Millionen Menschen sind 960 Milliarden Gradido. Wir liegen also genau in der heutigen Größenordnung (Beispiel Deutschland). Steuern und Sozialabgaben sind nicht erforderlich. Außerdem entfallen die meisten Sozialausgaben des Staates, weil jeder Mensch bereits durch sein Grundeinkommen versorgt ist. Ganz von selbst ergibt sich ein enormer Bürokratieabbau.

Die dritten 1.000 Gradido gehen an den Ausgleichs- und Umwelt-Fonds (AUF) zur Sanierung der Altlasten. Damit steht ein zusätzlicher Topf in Höhe des gesamten Staatshaushalts für die Umwelt zur Verfügung. Umweltschutz und Umweltsanierung werden sich zu den lukrativsten Wirtschaftszweigen entwickeln.

Die Kombination von Grundeinkommen und steuerfreiem Verdienst bewirkt einen hohen qualitativen Leistungsanreiz. Frei von finanziellem Zwang kann jeder die Ausbildung wählen, die ihm am besten liegt. Je höher die Qualifikation, desto besser die Bezahlung. Es lohnt sich daher das lebenslange Lernen in Verbindung mit zeitlich reduzierter und dafür qualitativ hochwertiger Arbeitsleistung. Jeder hat die Möglichkeit, sich zu einem einzigartigen Lebensunternehmer zu entwickeln. Die weniger qualifizierten Arbeiten werden ohnehin immer mehr von Maschinen erledigt.

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Wer nun gespannt auf die weiteren Gedanken von Bernd Hückstädt ist und wie wir damit in einer natürlichen Wirtschaftsordnung die Welt verbessern könnten, der wird sich noch etwas gedulden müssen. Das Buch „Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens“ ist aktuell in der letzten redaktionellen Phase und wird voraussichtlich Juli / August 2012 erscheinen.

Aktualisiert am


2 Kommentare

  1. Liebe Herr Bernd Hückstaädt,

    Vielen Dank, ich habe es nach Holland weiter geschickt, weil wir es gut für unsere neue politische Partei http://www.sopn.nl gebrauchen können.SOPN steht für ‚een basisinkomen‘ für jeder in Holland.

    am 12 september 2012 sind neu Wahlen in Holland.

    Mit liebe Grüben,
    Gretha Muller
    Salzbergen.

  2. Das Buch ist nun erschienen:
    Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens
    Ein Weg zu weltweitem Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur

    Es kann als pdf hier heruntergeladen werden:
    http://gradido.net/Book

    Viel Freude beim Lesen 🙂
    Bernd Hückstädt

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