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Artikelinformationen:

Veröffentlicht am:
19. November 2012
Autor(en) des Artikels:
Dr. Eva-Maria Hubert

Sozialtechnik Geld und Währungsmorphologie

 

Was ist Geld? Wer denkt, das ist doch ganz einfach, es ist ein Zahlungsmittel, der hat Recht. Geld ist Zahlungsmittel. Zahlungsmittel zu sein, das ist seine ureigenste Aufgabe ‚Äď und zwar unabh√§ngig davon, ob es als Muschel-, Weizen-, M√ľnz- oder Papiergeld, ob es als Zeit- oder Internetw√§hrung auftritt. Zus√§tzlich kann Geld auch als Rechenmittel und Wertspeicher dienen. Doch Geld ist weit mehr: Es ist eine Sozialtechnik (1) und zwar eine, die sich √ľber Jahrtausende hin entwickelte und immer noch weiterentwickelt.

Eine, welche wohl unbestritten jeden einzelnen von uns und das gesellschaftliche Zusammenleben tief pr√§gt, eine, die das Leben einzelner und sogar die Existenz ganzer Gesellschaften in Frage stellen kann, wie wir es derzeit deutlich sp√ľren. Ihre Wirkungsweise h√§ngt aber ganz entscheidend davon ab, wie das Geldwesen gestaltet ist, mit anderen Worten: Die Morphologie einer W√§hrung (2) bestimmt die Funktionsweise der Sozialtechnik (siehe auch 3 Zusammenfassung).

1 Sozialtechnik Geld

Die gedankliche Ann√§herung an das Wesen dieser Sozialtechnik m√∂chte ich anhand von f√ľnf Komponenten versuchen, die mir besonders wichtig erscheinen und die zusammengenommen dem Geld ‚Äď jedem Geld ‚Äď seine enorme Bedeutung, den speziellen Charakter und seine kaum zu √ľbersch√§tzende Wirkm√§chtigkeit verleihen. Denn Geld als Sozialtechnik begriffen ist gleichzeitig:

a) privates Gut

b) gesellschaftliche Einrichtung

c) Universaltechnologie

d) Verteilungsinstrument

e) Motivator.

a) Privates Gut

Als privates Gut geh√∂rt Geld jeder Art ausschlie√ülich seinem Eigent√ľmer. Nur er kann √ľber die Verwendung seines Geldes bestimmen. Mit seinem Geld vermag er G√ľter und Dienstleistungen zu kaufen, kann seinen Bedarf decken und Ertr√§gnisse erwirtschaften. Als Eigent√ľmer steht ganz allein ihm der Nutzen aus seinem Geld zu. Soweit ist Geld jedem von uns sehr vertraut.

b) Gesellschaftliche Einrichtung

Viel weniger beachten wir folgende Tatsache: Privater Nutzen kommt zustande, weil Geld gleichzeitig auch eine gesellschaftliche Einrichtung, ein √∂ffentliches Gut ist. Denn zu ‚ÄěGeld‚Äú wird nur dasjenige Gut, dem die Gesellschaft die Geldeigenschaft zuerkennt; die √∂ffentliche Zuweisung ist nicht an ein bestimmtes Gut gebunden. Zwar sind, wie uns die Geldgeschichte lehrt, grunds√§tzlich sehr viele G√ľter als Geld vorstellbar. Doch erst aus der Zuerkennung der Geldeigenschaft ergibt sich die Besonderheit, dass das Gut ‚ÄěGeld‚Äú von seinem Besitzer in jedes andere Gut und in jede Dienstleistung eingetauscht werden kann.

Es bleibt insofern anderen G√ľtern √ľberlegen, ist liquider als sie. So erkl√§rt sich die √ľberragende Rolle, die Geld als √∂ffentliches Gut in arbeitsteiligen Wirtschaften spielt. Gerade in den Industriel√§ndern h√§ngt, weil Fremdversorgung gegen√ľber Selbstversorgung vorherrscht, die Existenz jedes Einzelnen von der Arbeit anderer ab. Mit anderen Worten: Wohl und Wehe arbeitsteilig organisierter Gesellschaften h√§ngen v√∂llig von reibungslos funktionierendem Geld und einem sicheren Geldwesen ab.

c) Universaltechnologie

Geld ist eine geniale Erfindung. Mit ihm wurde eine Universaltechnologie im Sinne einer General Purpose Technology in die Gesellschaft eingef√ľhrt. Mit seiner Einf√ľhrung ver√§nderte und ver√§ndert Geld Wirtschaft und Gesellschaft in starkem Ma√üe. Denn wie jede universell einsetzbare Technologie ‚Äď Rad, Elektrizit√§t oder Internet w√§ren andere Beispiele ‚Äď geht es direkt oder indirekt in alle G√ľter und Dienstleistungen ein und pr√§gt dadurch das Verhalten aller Nutzer. Von Anfang an gab seine Erfindung v√∂llig neue M√∂glichkeiten in die Hand eines jeden wirtschaftenden Menschen.

d) Verteilungsinstrument

Geld ist ein Instrument zur Verteilung des gemeinsam Erwirtschafteten und zwar √ľber den Preis- und den Zinskanal. Geld macht alle Wirtschaftsg√ľter vergleich- und addierbar, indem wir ihnen in Geldeinheiten gemessene Werte, sprich Preise zuweisen. Die Verwendung von Geld erm√∂glicht also, die gesamte reale Erzeugung der Wirtschaft zu erfassen und zu bewerten.

Preise sind folglich unabdingbares Kommunikations- und Informationsinstrument in Marktwirtschaften. Preise entscheiden √ľber deren Funktionsf√§higkeit und geben Auskunft √ľber Knappheit, Wertsch√§tzung und √ľber Wertbeziehungen. Angebot und Nachfrage regeln sich entsprechend ein. Damit beeinflussen Preise ma√ügeblich nicht nur den Einsatz von Produktionsfaktoren, von Chancen und Risiken im Gesch√§ftsverkehr und die Verwendung von Finanzmitteln, sondern auch die Versorgung aller Mitglieder einer Gesellschaft.

Doch der¬†Preismechanismus arbeitet nur mit zuverl√§ssig funktionierendem Geld st√∂rungsfrei. Aber Geld greift √ľber den Preismechanismus noch tiefer in die gesellschaftliche Verteilung ein: Mit der Bepreisung von G√ľtern und Dienstleistungen k√∂nnen wir die reale Seite der Wirtschaft auf die Geldseite hin√ľberspiegeln.

Das hei√üt aber auch, dass gesamtwirtschaftlich gesehen unser heutiges Geld sozusagen den Anspruch auf die gesamte Erzeugung verbrieft. Und derjenige Teil, den wir in H√§nden halten, steht f√ľr einen bestimmten Anteil daran. Allerdings wird dieser Anteil mit laufender Geldentwertung kleiner, die Leute verlieren an Kaufkraft.

Aus diesem Grund tragen Zentralbank wie Gesch√§ftsbanken ihre √ľberragende gesellschaftliche Verantwortung als geldsch√∂pfende Instanzen. Soweit Geld mit Zinsnahme verbunden ist ‚Äď wie die gesetzlichen W√§hrungen ‚Äď, kommen weitere Verteilungswirkungen hinzu: Es handelt sich zun√§chst um die offensichtliche Umverteilung von Schuldnern zu Gl√§ubigern durch die Zinsnahme. Ferner geht es um den still ablaufenden Umverteilungsprozess von unten nach oben durch den Zinsanteil, der in allen Preisen enthalten ist.

Dieser Mechanismus wird dadurch verursacht, dass der Konsumanteil (und damit der Zinsanteil) an niedrigen Einkommen sehr viel h√∂her liegt als an hohen Einkommen. Nicht nur in Entwicklungsl√§ndern, sondern auch in reifen Volkswirtschaften f√ľhrt allein schon dieser letzte Prozess, wenn er nur ausreichend lange und ungest√∂rt erfolgt, zu massiver Verm√∂gensungleichverteilung.1

e) Motivator

Geld wirkt ‚Äď jedenfalls in Form eines knappen Geldes, so wie wir es heute kennen ‚Äď als kr√§ftiger Motivator. Das l√§sst sich psychologisch wie physiologisch begr√ľnden: In einer stark arbeitsteiligen Wirtschaft ben√∂tigen wir das Tauschmittel Geld, um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Fehlt Geld, ist unsere Existenz rasch gef√§hrdet ‚Äď dauernde Ursache schwerer √Ąngste. Geld wirkt aber auch als ein¬† gesellschaftliches Ausgrenzungsmittel, weil ohne Geld eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben kaum m√∂glich ist. Und allein schon die M√∂glichkeit sozialer Ausgrenzung verursacht Existenzangst, die uns tief eingeschrieben ist, weil fr√ľher ein gesellschaftlich isolierter Mensch kaum √ľberleben konnte.2

Dar√ľber hinaus ist zu bedenken, dass der Lebensstandard, den wir pflegen, auf Mitmenschen eine Art Signalwirkung aus√ľbt. Indem er √∂konomischen Erfolg und damit indirekt die gesellschaftliche Stellung, die wir tats√§chlich oder scheinbar einnehmen, sichtbar macht. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit sehen wir uns nun der Gefahr ausgesetzt, den gewohnten Lebensstandard aufgeben zu m√ľssen. Das besch√§digt unser Selbstverst√§ndnis vor allem dann, wenn wir stark auf soziale Resonanz angewiesen sind. Denn wir m√ľssen preisgeben, dass unser wirtschaftlicher Erfolg abgenommen hat.

All diese Zusammenh√§nge scheinen, wie die moderne Hirnforschung nahe legt, sehr tief in uns verankert zu sein, denn¬† nachgewiesenerma√üen aktiviert Geldverwendung dieselben Hirnareale wie stoffliche Suchtmittel ‚Äď als Stimulans gen√ľgt bereits der blo√üe Gedanke.3

2 Währungsmorphologie

Wie sehr die Funktionsweise des Geldes durch das Geldwesen beeinflusst wird, das zeigt uns die Geldgeschichte bis zum heutigen Tage. Deswegen interessiert aus gesellschaftlicher Sicht auch die Morphologie, das hei√üt Struktur und Gestalt einer W√§hrung.4 Man stelle sich nur einmal vor, wir w√ľrden unser Geld so entwerfen, so verwenden und so entwickeln, dass es neue gesellschaftliche Aufgaben √ľbernimmt, ja, dass es die ganze Gesellschaft, unser aller Leben ver√§ndert.

Die Ver√§nderung lie√üe sich in Richtung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise lenken, etwa im Sinne einer humanen5 und √∂kologischen¬† Postwachstums√∂konomie 6, in der es m√∂glich wird, langfristige Gesichtspunkte zu ber√ľcksichtigen, √∂kologisch zu wirtschaften und die Erledigung von gesellschaftlich dringend ben√∂tigter Arbeit ‚Äď in Bildung, Erziehung und Pflege, aber auch in Kunst und Kultur ‚Äď zu bezahlen.7 Projekte mit komplement√§ren W√§hrungen belegen, dass Geld gerade f√ľr nachhaltiges Wirtschaften ein einzigartiges Gestaltungsmittel darstellt.

Von Geld als einer Sozialtechnik darf man deswegen sprechen, weil Mittel zur Erreichung des Zieles, also der Gestaltung der Gesellschaft, benutzt werden. Als solche Mittel lassen sich grunds√§tzlich alle Strukturelemente des ‚ÄěW√§hrungsdesigns‚Äú einsetzen. Einige Stellschrauben, die es angesichts ihrer Bedeutung sorgf√§ltig zu durchdenken gilt, seien an dieser Stelle kurz umrissen:

a) Geldschöpfungs- und Emissionstechnik

b) Geldschöpfungsinstanz(en) und ihre gesellschaftliche Einbettung

c) Gelddeckung

d) Geldpreise und Geldnutzungsgeb√ľhren

e) Organisation und Sicherung des Geldkreislaufs

f ) Währungsraum und Schnittstellen zu anderen Währungen.

a) Geldschöpfungs- und Emissionstechnik

Der Umgang mit komplement√§ren W√§hrungen lehrt uns, dass bei der Geldsch√∂pfung grunds√§tzlich mehrere Optionen zur Verf√ľgung stehen.

Erstens l√§sst sich eine W√§hrung entweder zentral durch eine Institution sch√∂pfen ‚Äď wie gesetzliche W√§hrungen oder Regionalgelder. Oder aber dezentral durch die Teilnehmer am W√§hrungssystem selbst ‚Äď wie es bei Zeitw√§hrungssystemen geschieht. Und zweitens ist Geld √ľber Kredite oder Guthaben sch√∂pfbar. Beispiele f√ľr kreditgesch√∂pftes Geld kennen wir alle mit den Landesw√§hrungen oder der Europ√§ischen Gemeinschaftsw√§hrung. Hingegen lassen sich als Beispiele f√ľr eine ¬†guthabengesch√∂pfte W√§hrung vor allem historische Vorbilder wie das Jersey- und Guernseygeld anf√ľhren.

Die Arbeitswertscheine des W√∂rgler Experimentes z√§hlen wohl auch dazu. Als eine spannende Variante guthabengesch√∂pften Geldes wird derzeit die M√∂glichkeit einer Geldausgabe √ľber bedingungsloses Grundeinkommen diskutiert.8 Das k√∂nnte beispielsweise mit Hilfe eines √∂ffentlichen Fonds oder einer komplement√§ren W√§hrung geschehen. Zeitw√§hrungen sind eine Besonderheit: Weil Guthaben und Schulden wechselseitig und in einem einzigen Zug geschaffen werden, sind sie nicht eindeutig als schulden- oder guthabengeborenes Geld einzuordnen.

Warum ist die Frage der Geldsch√∂pfung f√ľr uns bedeutsam? Sie ist deswegen wichtig, weil zentrale Geldsch√∂pfung mit sehr viel Macht verbunden ist, die es zu kontrollieren gilt. Das trifft insbesondere f√ľr kreditgesch√∂pftes Geld zu. Guthabengesch√∂pftes Geld beruht dagegen gerade nicht auf Geldleihe und es ist auch nicht von Anfang an mit Zinsnahme verbunden. Mit der Ausgabe eines guthabengeborenen Geldes lie√üe sich daher der Zinskanal als Umverteilungsweg (siehe auch 1c) entsch√§rfen.

b) Geldschöpfungsinstanz und ihre gesellschaftliche Einbettung

Nach verbreiteter Annahme liegt das Geldsch√∂pfungsprivileg allein bei den Zentralbanken, welche, grob gesprochen, Zentralbankgeld gegen Gold, Fremdw√§hrungen und Wertpapiere sch√∂pfen. Tats√§chlich aber tragen die Gesch√§ftsbanken den weitaus gr√∂√üeren Teil zur gesamten Geldsch√∂pfung9 bei. Als ¬†Gesch√§ftsbankensystem sch√∂pfen sie gemeinsam Geld √ľber ihre Kreditsch√∂pfung, immerhin begrenzt ¬†durch Vorschriften etwa zur Eigenkapitalausstattung und zur Mindestreservehaltung bei der Zentralbank.

Dar√ľber hinaus haben Gesch√§ftsbanken in j√ľngerer Zeit M√∂glichkeiten gefunden, ihre individuelle ¬†Kreditvergabe auszudehnen, beispielsweise mittels Kreditversicherungen oder durch Verkauf und Umstrukturierung von Krediten. Dieses Vorgehen bl√§ht, insbesondere wenn sich Banken und bank√§hnliche Institute wechselseitig Kredite ausreichen, nicht nur die Geldmenge auf, sondern koppelt die Kreditvergabe weitgehend von der realen Wirtschaft ab. Damit st√∂rt diese Praxis mittel- und langfristig ganz empfindlich die ohnehin sensible Balance zwischen realem und monet√§rem Wirtschaftssektor.

Vor diesem Hintergrund sollten wir das Thema ‚ÄěGeldsch√∂pfung‚Äú neu durchdenken, denn Geldsch√∂pfung ist dringend in einer Weise zu regeln, dass Missbrauch ausgeschlossen wird. Missbr√§uchliche Geldsch√∂pfung hat eine lange Tradition: √Ėffentliche H√§nde ‚Äěfinanzierten‚Äú √ľberdehnte Ausgaben und riesige Schulden, beispielsweise im Zusammenhang mit Kriegen, regelm√§√üig mit der Geldpresse. In den letzten Jahren konnten wir vermehrt den Missbrauch privater Geldsch√∂pfung beobachten. Es handelt sich hierbei eindeutig um ‚ÄěGesch√§fte zu Lasten Dritter‚Äú, welche unser Rechtssystem eigentlich als unzul√§ssig einstuft: Letztlich ging und geht der Missbrauch zu Lasten der Allgemeinheit.

Deswegen ist es jetzt an der Zeit, ¬†Reformvorschl√§ge unvoreingenommen zu pr√ľfen. Etwa die radikale Forderung, s√§mtliche Kredite durch Reservehaltung bei der Zentralbank vollst√§ndig abzudecken. 10 Oder den Vorschlag, das Kreditvergaberecht einzig der Zentralbank zuzuordnen.11 Und es stellt sich die Frage, ob geldsch√∂pfende Institutionen in ¬†√∂ffentlichem Besitz oder wenigstens unter demokratischer Kontrolle stehen sollen. Oder ob es doch besser sei, wenn sie v√∂llig privat organisiert, durch intensive Konkurrenz auf den M√§rkten kontrolliert und von jedem √∂ffentlichen Einfluss abgeschottet sind.12

Durchgehend vermachtete M√§rkte lassen jedoch die Deregulierung des Finanzsektors derzeit als √ľberaus fragw√ľrdig erscheinen.13

c) Gelddeckung

Die Deckung einer W√§hrung gewinnt f√ľr uns vor allem dann an Bedeutung, wenn das Vertrauen in das Geld Schaden zu nehmen droht. Denn Vertrauen ist der Wert, ohne den Geld als zentrales Informations- und Kommunikationsmittel der Wirtschaft nicht funktionieren kann. Das Vertrauen der Nutzer wird sich aber nur einstellen, wenn das monet√§re Informationssystem wahre und verl√§ssliche Informationen hervorbringt.14

Sobald Zweifel daran aufkommen, suchen die Nutzer nach Ausweichm√∂glichkeiten. Erfahrungen mit komplement√§ren W√§hrungen demonstrieren, wie kleine W√§hrungsprojekte von der Deckung mit einer bedeutenden W√§hrung (wie dem Euro) dann profitieren, wenn sie auf deren Stabilit√§t und Vertrauensw√ľrdigkeit aufbauen k√∂nnen. Jedoch bringen wachsende Zweifel an der Stabilit√§t der Deckw√§hrung diesen Vertrauensvorschuss zum Schmelzen und machen andere Deckungsformen attraktiv.

Dann erwirbt eine reale Deckung durch einzelne G√ľter oder G√ľtergruppen den Vorzug ‚Äď beispielsweise durch Rohstoffe, Fertigprodukte oder nat√ľrliche Ressourcen, wie Wasser, Luft, Boden oder durch land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse. Deckung mit individuellen Leistungen oder Leistungsversprechen, auch mit Zeit- oder regenerativ erzeugten Energieeinheiten vermag die Entwicklung nachhaltiger Wirtschaftsformen voran zu bringen.

d) Geldpreise und Geldnutzungsgeb√ľhren

Zinsen sind der Preis des Geldes. Und sie sind der wichtigste Preis in einer Wirtschaft, weil sie in allen anderen Preisen enthalten sind. Mit mehr als zwei Dutzend Funktionen rufen Zinsen vielf√§ltige Wirkungen in Wirtschaft und Gesellschaft hervor, positive und negative. Die Schwierigkeit besteht darin, dass grob gesprochen kurzfristig die aufbauenden Effekte √ľberwiegen, langfristig hingegen die zerst√∂rerischen, die vor allem auf den Zinseszinseffekt zur√ľckzuf√ľhren und schwer zu durchschauen sind. Zerst√∂rerisch wirken insbesondere Schuldenspiralen und Wachstums zwang, zunehmende Ungleichverteilung und Verarmung.15

Abhilfe schafft beispielsweise die Verschiebung der ‚ÄěZinstreppe‚Äú nach unten. Das hei√üt, die Kosten f√ľr langfristige Kredite werden verbilligt, die von Geldhaltung hingegen verteuert, beispielsweise √ľber Fehlnutzungsgeb√ľhren.16 In diesem Fall werden Geb√ľhren im Sinne einer verhaltens√§ndernden Lenkungsabgabe dann f√§llig, wenn Geld sinnwidrig benutzt wird und der Geldumlauf infolgedessen eine zu geringe oder zu hohe Geschwindigkeit erreicht. Um das zu verstehen, haben wir uns nur vor Augen zu halten, dass es die eigentliche Aufgabe des Geldes ist, als Zahlungsmittel dem realen Austausch zu dienen und so die reale und monet√§re Sph√§re eng miteinander zu verflechten.

V√∂llig sinnwidrig wird Geld hingegen verwandt, wenn es um Geldwetten, beispielsweise um spekulatives Wetten auf Devisen, ¬†Geldversicherungen oder √§hnliches geht. Dann l√§uft dieses Geld, von der realen Sph√§re v√∂llig entkoppelt, rasend schnell um. Heilsam wirkte etwa die Einf√ľhrung einer Transaktionssteuer auf derartige Ums√§tze.17 Auch das Anlegen von Geldhorten stellt eine sinnwidrige Nutzung dar. Denn gehortetes Geld wird ebenfalls der realen Wirtschaft entzogen, weil es √ľberhaupt nicht uml√§uft. Dieses Problem l√§sst sich mit Einf√ľhrung einer zeitabh√§ngigen Liegegeb√ľhr l√∂sen.

Bei vielen komplement√§ren W√§hrungen, wie Regionalgeldern, ist noch ein anderer Zusammenhang gegeben: Zeitabh√§ngige¬† Nutzungsgeb√ľhren sichern ihre Leistungsf√§higkeit im Zusammenspiel mit der gesetzlichen W√§hrung durch einen stockungsfreien und leicht beschleunigten Geldumlauf.18 Geldpreise und Geldnutzungsgeb√ľhren stellen folglich ganz zentrale Stellschrauben im Geldwesen dar.

e) Organisation und Sicherung des Geldkreislaufs

Ingangsetzung und Aufrechterhaltung eines stabilen Geldkreislaufs sind vermutlich die beiden schwierigsten Aufgaben, √ľber deren Gelingen vor allem Spieler und Spielregeln, sprich Teilnehmerkreis und Teilnahmebedingungen entscheiden. Vor dem Ingangsetzen wohl jeder W√§hrung stellt sich die Frage nach der Zielsetzung. F√ľr herk√∂mmliche W√§hrungen sind das vor allem die Interessen der heimischen Wirtschaft. Komplement√§re W√§hrungen entstehen hingegen aus unterschiedlichen Gr√ľnden. Die Ziele k√∂nnen gesch√§ftlicher oder sozialer Art sein. Und h√§ufig wird ein gesellschaftsreformerischer Ansatz zum Gr√ľndungsimpuls. Nach den Zielen richten sich Zielgruppe, also Teilnehmerkreis, und Reglement aus.

√úber die l√§ngerfristige Aufrechterhaltung, √ľber den Erfolg jedes Geldsystems entscheidet fraglos die Motivation der Teilnehmer. Gesetzliches Geld ist mit allgemeinem Annahmezwang und Einl√∂sungsgarantien versehen: Da wird im W√§hrungsgebiet jeder zum Teilnehmer, weil er das gesetzliche Zahlungsmittel, das er aber jederzeit bei der Zentralbank einl√∂sen kann, annehmen muss. Hinter dem nichtgesetzlichem Buchgeld stehen die Gesch√§ftsbanken mit ihrem Drohpotential, den im Wirtschaftsprozess notwendigen Kreditfluss zum Erliegen zu bringen.

Die Motivation der beteiligten Geldemittenten speist sich wohl aus Macht und Einfluss, Informationsvorsprung und vorteilhaften Finanzierungsgelegenheiten, aus kurz- und langfristigen Einkommens- und Gewinnchancen, und ‚Äď bedauerlich zu sagen ‚Äď auch aus der M√∂glichkeit von ‚ÄěFleecing the Sheep‚Äú, also von Gesch√§ften zu Lasten Dritter (siehe 2b). Den Geldumlauf steuert und sichert das Bankensystem direkt √ľber Zinss√§tze und das Geld- und Kreditvolumen, die indirekte Steuerung erfolgt unter anderem √ľber Systemregeln und Detailvorschriften.

Komplement√§re W√§hrungen k√∂nnen wir in gewisser Weise als Gegenentwurf dazu verstehen: Zur Aufrechterhaltung des Geldkreislaufs setzen sie auf Freiwilligkeit. Allerdings tun sich rein ehrenamtlich organisierte Initiativen h√§ufig schwer. Denn die Erfahrung lehrt, dass Motivation und Professionalit√§t der ‚ÄěEmittenten‚Äú langfristig davon abh√§ngen, ob ihre umfangreiche Arbeit verg√ľtet wird. Motivierend auf die Teilnehmer wirken Ausgabeaufschlag, Rabatte oder spezielle Verg√ľnstigungen sowie bessere Wettbewerbschancen.

Auf psycho-sozialer Ebene kommen noch gesellschaftlicher Einschluss, Kooperation und die Möglichkeit zu demokratischer Mitwirkung hinzu. Was ist darunter zu verstehen? Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen nehmen komplementäre Währungen Existenzangst, indem sie gesellschaftlich an den Rand gedrängte oder gar ausgeschlossene Personen gesellschaftliche Teilhabe und neue Verdienstmöglichkeiten bieten, ferner die Möglichkeit, außerhalb des konventionellen Geldsektors Vorsorge zu treffen und Werte zu schaffen. Hier sind Zeitwährungssysteme und Zeitbanken zu nennen sowie zinslose Finanzierung auf Gegenseitigkeit. Sicherheit bieten demokratische Kontrolle und vollständige Transparenz.

Den Geldkreislauf befeuern komplement√§re W√§hrungen h√§ufig durch Liegegeld, einen R√ľckgabeabschlag oder durch spezielle Umtauschbedingungen. Doch l√§ngerfristig ist der Geldkreislauf nur aufrechtzuerhalten, wenn das Verh√§ltnis der aktiven Teilnehmer zur geographischen Fl√§che eine ‚Äěkritische Dichte‚Äú erreicht.

f) Währungsraum und Schnittstellen zu anderen Währungen

Das Währungsgebiet wird entweder physisch oder virtuell definiert. Komplementäre Währungen lehren, wie sich der Währungsraum in erster Linie entsprechend mit der Aufgabe, dem verwendeten Kommunikations- und Abrechnungsmittel und Nutzerkreises definiert. So liegt es nahe, dass persönlich zu erbringende Pflegedienste beispielsweise gut zu einer lokalen Zeitwährung passen und eine auf regenerativ erzeugter Energie fußende Währung lokal und regional verwandt wird. Hingegen sollten Verrechnungswährungen zwischen Unternehmen den Wertschöpfungsketten entsprechen und sind regional, national und international denkbar.

√Ąhnlich vielf√§ltig sind die Erfahrungen mit Internetw√§hrungen, sie lassen sich problemlos allen geographischen Erfordernissen anpassen. Bei den Schnittstellen zwischen Geldsystemen handelt es sich um au√üerordentlich sensible Punkte, die sorgf√§ltig durchdacht sein wollen: Soll ein Umtausch √ľberhaupt m√∂glich sein? Oder gibt es gar eine Eintausch- oder R√ľcktauschpflicht? Sind die Wechselkurse fest oder flexibel? Die Wirtschaftslehre stellt zu diesen Fragen einiges Schrifttum bereit. Hier seien lediglich Erfahrungen mit komplement√§ren W√§hrungen angemerkt, welche darauf hindeuten, dass beim Clearing die Vereinbarung eines gemeinsamen Standards ‚Äď wie etwa eine Stunde einfache B√ľroarbeit ‚Äď hilfreich ist und Erfolg verspricht.

3 Zusammenfassung

In diesem Beitrag ging es darum, das Sozialinstrument ‚ÄěGeld‚Äú darzustellen. Geld ist gleichzeitig privates Gut, gesellschaftliche Einrichtung und Universaltechnologie, Verteilungsinstrument und kraftvoller Motivator. Wir befassten uns mit wichtigen morphologischen Elementen eines jeden Geldes, mit ¬†Geldsch√∂pfungstechnik und -instanzen, Geldkreislauf und -deckung, mit Geldpreisen und -nutzungsgeb√ľhren sowie mit dem W√§hrungsraum und den Schnittstellen zu anderen W√§hrungen. Diese Elemente lassen sich, wie wir sahen, von gesellschaftlich aktiven Gruppen als Stellschrauben zur Steuerung wirtschaftlicher Abl√§ufe einsetzen.

Beim abschlie√üenden √úberdenken der Sozialtechnik ‚ÄěGeld‚Äú erkennen wir nicht nur unseren eigenen, individuellen Gestaltungsspielraum, sondern auch das politische Aufgabenfeld: Wir k√∂nnen Struktur und Gestalt der W√§hrung ‚Äď sei sie gesetzlich oder komplement√§r ‚Äď nutzen, um Wesen und Wirkungsmacht des Geldes und mit ihm Wirtschaft und Gesellschaft dauerhaft zu ver√§ndern, um die weitere konflikttr√§chtige Fragmentierung der Gesellschaft zu verhindern19, um den drohenden √∂kologischen und √∂konomischen Zusammenbruch zu abzuwehren und um ein stabiles und vertrauensw√ľrdiges Geldsystem aufzubauen.

Denn eigentlich ist es doch ganz einfach: Ein als Zahlungsmittel zuverl√§ssig arbeitendes Geld ist Voraussetzung f√ľr eine funktionierende Wirtschaft und eine gut funktionierende Wirtschaft ist Voraussetzung daf√ľr, dass jede/r sein/ihr kleines Gl√ľck finden kann. Und nur wenn jeder die M√∂glichkeit hat, ihr/sein kleines Gl√ľck zu finden, kann das Gemeinwesen auch langfristig gut funktionieren ‚Äď die unabdingbare Voraussetzung f√ľr Freiheit, Demokratie, Wohlstand und Frieden ‚Äď Frieden nach innen, nach au√üen und mit der nat√ľrlichen Umwelt.

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Anmerkungen

  1. Vgl. auch Packer, George (2011): The Broken Contract. Inequality and American Decline, in: Foreign Affairs, November/December 2011.
  2. Bauer, Joachim (2006): Prinzip Menschlichkeit. Warum wir von Natur aus kooperieren, Hoffmann und Campe.
  3. Dazu etwa Spitzer, Manfred (2009): Geld im Kopf ‚Äď Wie Ihr Gehirn mit Geld umgeht, Galila.
  4. Anregung zur morphologischen Erfassung von Geldordnungen bei Eucken, Walter (1989): Die Grundlagen der Nationalökonomie, Springer.
  5. Siehe Nida-R√ľmelin, Julian (2011): Die Optimierungsfalle. Philosophie einer humanen √Ėkonomie, Irisiana.
  6. Der Begriff geht zur√ľck auf Niko Paech, etwa in Paech, Niko (2010): Nach dem Wachstumsrausch: Eine zeit√∂konomische Theorie der Suffizienz, in: ZfS√Ė, Heft 166/167.
  7. Vergleiche Hubert, Eva-Maria (2007): Marktversagen, Verschwendung und b√ľrgerschaftliches Engagement, in: ZfS√Ė, Heft 152, sowie den Ansatz von Joseph Beuys bei Hubert, Eva-Maria (2011): Wirtschaften mit gedrosselten Wachstumsmotoren: Die soziale Plastik als Vision f√ľr das 21. Jahrhundert, in: Humane Wirtschaft, Heft 4/2011.
  8. Siehe auch den Blog von Susanne Wiest http://www.grundeinkommen-bundestag.de
  9. Hier taucht regelm√§√üig die Frage auf, ob es sich bei der ‚ÄěSch√∂pfung‚ÄĚ um Vervielfachung durch Neuproduktion oder eher um Rezyklierung bzw. Mehrfachnutzung handelt. Tats√§chlich kann beides damit gemeint sein.
  10. Fisher, Irving (2007): 100%-Money ‚Äď 100%-Geld, Gauke.
  11. Vergleiche Huber, Joseph (2011): Monetäre Modernisierung: Zur Zukunft der Geldordnung, Metropolis.
  12. v. Hayek, Friedrich August (1977): Die Entnationalisierung des Geldes: eine Analyse der Theorie und Praxis konkurrierender Umlaufmittel, Mohr.
  13. Siehe hierzu auch Vogl, Joseph (2010): Das Gespenst des Kapitals, Diaphanes.
  14. Die Begrifffe wurden in Nida-R√ľmelin, Julian (2011) etwas anders verwandt.
  15. Zu den Wirkungen der Zinsnahme siehe Hubert, Eva-Maria (2009): ‚ÄúZinsfunktionen und das Problem doppelter Inkonsistenz‚ÄĚ, ZfS√Ė, Heft 160/161.
  16. Siehe dazu L√∂hr, Dirk, Johannes Jenetzky (1996): Neutrale Liquidit√§t: Zur Theorie und praktischen Umsetzung, Lang, und Kennedy, Margrit (2011): Occupy Money: Damit wir zuk√ľnftig alle die Gewinner sind, Kamphausen.
  17. Vergleiche etwa M√ľller, Dirk (2011): Cashkurs. So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld: Aktien, Versicherungen, Immobilien, Droemer, und M√ľller, Dirk (2011): Crashkurs: Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? ‚Äď Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen, Droemer.
  18. Siehe dazu Gelleri, Christian (2011) unter http://www.chiemgauer.info/uploads/media/Chiemgauer-Statistik.pdf, Stand 11. 1.2011.
  19. Siehe Bernath, Markus (2012): Die neuen Armen. Ein F√ľnftel der Griechen gilt inzwischen als bed√ľrftig. Die Arbeitslosigkeit zwingt viele Familien Essenspenden anzunehmen‚ÄĚ, in: Financial Times Deutschland, 5.1.2011.

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Ein Kommentar

  1. Sehr geehrte Frau Hubert,

    ich habe starke Zweifel daran, dass die Funktion von Geld f√ľr mehr als ein reines Tauschmittel plausibel argumentierbar ist.

    Ich m√∂chte Geld von der bisherigen Nutzung als „Ma√ü f√ľr die Gr√∂√üe der Teile der Volkswirtschaft“ ersetzen.
    Geld als Ma√üstab ist untauglich, da die Einheit „Ein Geld“ gegen√ľber dem zu messenden Gut niemals exakt definiert worden ist.
    Geld ist h√∂chstens ein relatives Ma√ü, aber nie eine wirklich absolute Ma√üeinheit f√ľr Wirtschaft.

    Ich habe eine Veröffentlichung, wie das physisch sauber geschehen kann:
    http://peemconference2013.worldeconomicsassociation.org/?paper=energy-as-the-numeraire-of-any-given-economy

    Ebenso zweifele ich sehr stark an einer wirklichen Wertaufbewahrungsfunktion von Geld. Es ist immer auch von externen Faktoren abh√§ngig, ob der „Wert“ noch im Geld steckt, oder nicht. Und diese externen Faktoren (Stabilit√§t der W√§hrung, etc.) determinieren zu 100%, ob ich f√ľr einen Zettel mit Aufdruck noch eine Mahlzeit bekomme, oder nicht.
    Damit ist die Wertaufbewahrungs eine Schim√§re – es ist die Freiwilligkeit derjenigen, auch in der Zukunft f√ľr Zettel mit Aufdruck etwas zu tauschen.

    Echte Wertaufbewahrung aber ist das nicht.

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  • Eva-Maria Hubert, Dr. oec., besch√§ftigt sich seit 20 Jahren mit alternativen Wirtschaftsformen und komplement√§ren W√§hrungen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Untersuchung geldreformerischer Ans√§tze, ein anderer gilt der Erhaltung von innerem und √§u√üerem Frieden, von Gerechtigkeit und Freiheit.


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