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PPP ist Privatisierung

„PPP ist keine Privatisierung.“ Es scheint ein zentrales Ziel der PPP-Lobby zu sein, darzustellen, dass PPP keine Privatisierung ist. Diese Form der unbelegten Vor-Behauptung macht es der Lobby offenbar im ganzen folgenden Prozess wesentlich leichter, Menschen dazu zu bringen, sich auf so ein doch relativ unbekanntes und gleichzeitig komplexes Konstrukt wie PPP einzulassen.

Was PPP stattdessen sein soll, stellt man auch dar: „PPP ist eine alternative BeschaffungsmaĂźnahme.“ Beide Aussagen bleiben allerdings unbelegt. Was es tatsächlich damit auf sich hat, zeigen wir in diesem Faktenblatt.

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Suffizienz & Subsistenz (Teil 2)

Wege in eine Postwachstumsökonomie
am Beispiel von »Urban Gardening«

Die drei genannten Outputkategorien der modernen Subsistenz (Gemeinschaftsnutzung, Nutzungsdauerverlängerung und Eigenproduktion von Gütern) zielen zwar darauf, ein prägnant zurückgebautes Industriesystem zu ergänzen und dessen vormaligen Output teilweise zu substituieren, stellen jedoch zugleich eine synergetische Verbindung zu industriellen Artefakten her. Selbst die von industrieller Spezialisierung weit entfernte Subsistenzpraxis, etwa das Urban Gardening, ist in einen globalisierten urbanen Kontext eingebettet. Dies gilt umso mehr für die beiden anderen Outputvarianten, nämlich Nutzungsintensivierung und Nutzungsdauerverlängerung.

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Suffizienz & Subsistenz (Teil 1)

Wege in eine Postwachstumsökonomie
am Beispiel von »Urban Gardening«

Das Wachstumsparadigma hat seinen Glanz verloren. Stetig steigender Konsum und die einseitige Orientierung an den Zuwachsraten des Bruttoinlandsprodukts führen unsere Gesellschaft in eine Wachstumsfalle. Angesichts des Klimawandels und der zunehmenden Verknappung zentraler Ressourcen wie dem Erdöl sowie des implodierenden Finanzkapitalismus gilt es, neue Wohlstandskonzepte zu entwerfen, die nicht auf materiellem Wachstum, steigendem Konsum und weiterem Verbrauch von Ressourcen gründen.

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Einführungsbeispiel Bodenreform: Gedanken über eine Wassergemeinschaft von Israelis und Palästinensern

In seiner Studie „Israel und Palästina – Warum kämpfen sie und wie können sie aufhören?“ (München 2003) hebt der Nahost-Experte Bernard Wallerstein die „entscheidende Rolle“ hervor, die von Anfang an das Wasser in der Geschichte des arabisch-israelischen Konflikts spielte. „Im Jahr 1967 zum Beispiel war der Streit um das Jordanwasser einer der Gründe für den Kriegsausbruch. … Nach 2000 wurde das Wasser zu einem der Hauptstreitpunkte der Intifada.“ (S. 70-71,82). Im Hinblick auf das Wasserproblem betrachtet Wallerstein Israelis und Palästinenser als „siamesische Zwillinge“, die auf längere Sicht werden einsehen müssen, „dass eine Zusammenarbeit nicht nur wünschenswert, sondern unvermeidlich ist.“ (S. 83 und 86).

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