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Geldreform und Unternehmensverfassung

Eine Geldreform nach den Vorschlägen Silvio Gesells bringt das Verhältnis des Geldes zur Ware in Ordnung. Sie sorgt für einen geschlossenen Wirtschaftskreislauf. Damit scheint sie nur für die Marktbeziehungen der Unternehmen von Bedeutung zu sein. Auswirkungen auf das Innenleben der Unternehmen sind zunächst nicht ersichtlich. Diese ergeben sich aber mittelbar, und zwar einerseits als Folge von Vollbeschäftigung, die die Position der Arbeit im Verhältnis zum Unternehmer aufwertet, und andererseits als Folge der Sättigung des Kapitalmarktes, die die Position des Kapitals gegenüber dem Unternehmer abwertet. In beiden Verhältnissen entstehen neue Gleichgewichte, die die Verfassungen der Unternehmen grundlegend verändern werden.

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Ein Grundeinkommen fĂĽr alle aus Abgaben fĂĽr die Nutzung der Naturressourcen (Teil 2)

Gibt es funktionstüchtige und wirksame Vorschläge, um die Abschöpfung der Knappheitsrenten über den Boden hinaus auch auf andere Umweltgüter auszuweiten? Die Struktur eines solchen Vorschlags kann man folgendermaßen skizzieren: Auf der umweltpolitischen Planungsebene wird für ein Umweltgut aus ökologischen Gründen eine Nutzungsbegrenzung vereinbart. Dabei wird entweder die Menge (vgl. KyotoProtokoll), die genutzt werden darf, oder ein Preis (ähnlich Ökosteuer) für die Nutzung festgelegt, beides bezogen auf einen bestimmten Zeitraum, z.B. ein Jahr. Im ersten Fall werden die Nutzungsanteile dann meistbietend an die Interessenten versteigert. In beiden Fällen wird das Umweltgut durch die laufend anfallenden Entgelte (Preise) geschützt. Gleichzeitig sorgt der (hohe oder steigende) Preis dafür, dass das Umweltgut in der Weise bzw. dort genützt wird, wo seine Nicht-Verfügbarkeit besonders teuer wäre oder sein Nutzen besonders groß ist.

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Ein Grundeinkommen fĂĽr alle aus Abgaben fĂĽr die Nutzung der Naturressourcen (Teil 1)

“Immer weniger Menschen produzieren in immer weniger Zeit immer mehr Güter” schreibt Jeremy Rifkin in seinem Buch “Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft”1. Die traditionelle Erwerbsarbeit scheint in Zukunft immer weniger direkte Einkommensquelle der Menschen sein. Es gilt daher, über Einkommensquellen und Einkommensverteilung neu nachzudenken. Natürlich entstammen alle Einkommen menschlicher Arbeit bzw. besser gesagt: menschlicher Tätigkeit. Der Einkommensstrom in realer Gestalt, also der Güterstrom, dabei Güter im weitesten Sinne, materiell wie immateriell, ist Resultat menschlicher Tätigkeit – bei weitem nicht nur der Erwerbsarbeit. Und genauso selbstverständlich kann menschliche Tätigkeit diesen realen Güterstrom nur hervorquellen lassen, wenn sie auf die uns umgebenden, uns tragenden Schätze der Natur zurückgreifen kann.

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Hey Parlament

Letzte Woche startete das Projekt „Hey Parlament“. Hierzu haben wir die Abgeordneten des Bundestages angeschrieben und sie nach ihrer Meinung gefragt.

Das alles aus einem einfachen Grund. Wir wollen wissen was die Abgeordneten ĂĽber unsere Themen und Ansichten denken. Was finden sie gut, was finden sie schlecht und vor allem, was wollen sie unternehmen.

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Grundeinkommen – eine Idee mit langer Geschichte

Eine auffallend kontroverse Diskussion quer durch alle politischen Lager hat sich in neuerer Zeit um das Stichwort „Grundeinkommen“ entwickelt. Den einen erscheint diese Idee als Neuauflage des Staatssozialismus. Umgekehrt sehen andere Beobachter im Grundeinkommen einen Freifahrtschein für den Arbeitsplätze vernichtenden Turbokapitalismus. Beide Sichtweisen kombinierend halten wiederum andere das Grundeinkommen für den „kapitalistischen Weg zum Kommunismus“. Während manche darin die Lösung schlechthin sehen, konzedieren andere, dass es ein wichtiger Baustein sein könnte, der jedoch bestimmte Voraussetzungen hat und wichtigere Reformprojekte nicht ersetzt.

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