Zur Startseite  

Robin Hood Umlage Macht Geld Sinn Spende jetzt online GCN auf TwitterGCN auf FacebookGCN auf YouTube

Informiere Dich
Die wichtigsten Punkte in Kurzform
Mach mit
Suche Aktive in Deiner Nähe
Werde Mitglied
Aktuelle GCN-Fördermitglieder:
196
 

Let’s talk about tax: Steuern und Steuerstaat

Was sind Steuern, und was ist der Steuerstaat? Die kurze Antwort: Die Kehrseite der Privatisierung der ökonomischen Renten, die durch die Gemeinschaft geschaffen wurden. Die lange Antwort fÀllt ein wenig komplizierter aus.

Illustrieren wir die Problematik anhand der Bodenrenten (BodenertrĂ€ge): Wenn sich FachkrĂ€fte in Agglomerationen wie MĂŒnchen oder Hamburg ballen, spĂŒrt man dies in der erhöhten ProduktivitĂ€t dieser Metropolen. Sie ĂŒbersteigt wesentlich die ProduktivitĂ€t in der Peripherie (Saarland oder Mecklenburg-Vorpommern). Voraussetzung fĂŒr eine solche Agglomeration ist aber eine entsprechend dichte öffentliche Infrastruktur (z.B. Straßen, Schienen, Schulen, UniversitĂ€ten oder KrankenhĂ€user).

    Bericht weiterlesen » 


Stellungnahme zu den derzeitigen Montagsdemonstrationen

In den vergangenen Wochen fanden im ganzen Bundesgebiet sogenannte Montagsdemonstrationen oder Mahnwachen statt. Das Ziel vieler Teilnehmenden ist es dabei, angesichts der Krise in der Ukraine und der Einflussnahme des Westens und Russlands, zu einer friedlichen Lösung zu mahnen. Die Initiativen der traditionellen OstermĂ€rsche und viele Medien ([1],[2],[3]) machten jedoch darauf aufmerksam, dass durch die prĂ€genden Organisatoren und Redner der Friedensappell dieser Mahnwachen mit neu-rechtem Gedankengut und Verschwörungstheorien, die deutliche antisemitische ZĂŒge tragen, verquickt wird.

    Bericht weiterlesen » 


Geldreform und Unternehmensverfassung

Eine Geldreform nach den VorschlĂ€gen Silvio Gesells bringt das VerhĂ€ltnis des Geldes zur Ware in Ordnung. Sie sorgt fĂŒr einen geschlossenen Wirtschaftskreislauf. Damit scheint sie nur fĂŒr die Marktbeziehungen der Unternehmen von Bedeutung zu sein. Auswirkungen auf das Innenleben der Unternehmen sind zunĂ€chst nicht ersichtlich. Diese ergeben sich aber mittelbar, und zwar einerseits als Folge von VollbeschĂ€ftigung, die die Position der Arbeit im VerhĂ€ltnis zum Unternehmer aufwertet, und andererseits als Folge der SĂ€ttigung des Kapitalmarktes, die die Position des Kapitals gegenĂŒber dem Unternehmer abwertet. In beiden VerhĂ€ltnissen entstehen neue Gleichgewichte, die die Verfassungen der Unternehmen grundlegend verĂ€ndern werden.

    Bericht weiterlesen » 


Ein Grundeinkommen fĂŒr alle aus Abgaben fĂŒr die Nutzung der Naturressourcen (Teil 2)

Gibt es funktionstĂŒchtige und wirksame VorschlĂ€ge, um die Abschöpfung der Knappheitsrenten ĂŒber den Boden hinaus auch auf andere UmweltgĂŒter auszuweiten? Die Struktur eines solchen Vorschlags kann man folgendermaßen skizzieren: Auf der umweltpolitischen Planungsebene wird fĂŒr ein Umweltgut aus ökologischen GrĂŒnden eine Nutzungsbegrenzung vereinbart. Dabei wird entweder die Menge (vgl. KyotoProtokoll), die genutzt werden darf, oder ein Preis (Ă€hnlich Ökosteuer) fĂŒr die Nutzung festgelegt, beides bezogen auf einen bestimmten Zeitraum, z.B. ein Jahr. Im ersten Fall werden die Nutzungsanteile dann meistbietend an die Interessenten versteigert. In beiden FĂ€llen wird das Umweltgut durch die laufend anfallenden Entgelte (Preise) geschĂŒtzt. Gleichzeitig sorgt der (hohe oder steigende) Preis dafĂŒr, dass das Umweltgut in der Weise bzw. dort genĂŒtzt wird, wo seine Nicht-VerfĂŒgbarkeit besonders teuer wĂ€re oder sein Nutzen besonders groß ist.

    Bericht weiterlesen » 


Ein Grundeinkommen fĂŒr alle aus Abgaben fĂŒr die Nutzung der Naturressourcen (Teil 1)

“Immer weniger Menschen produzieren in immer weniger Zeit immer mehr GĂŒter” schreibt Jeremy Rifkin in seinem Buch “Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft”1. Die traditionelle Erwerbsarbeit scheint in Zukunft immer weniger direkte Einkommensquelle der Menschen sein. Es gilt daher, ĂŒber Einkommensquellen und Einkommensverteilung neu nachzudenken. NatĂŒrlich entstammen alle Einkommen menschlicher Arbeit bzw. besser gesagt: menschlicher TĂ€tigkeit. Der Einkommensstrom in realer Gestalt, also der GĂŒterstrom, dabei GĂŒter im weitesten Sinne, materiell wie immateriell, ist Resultat menschlicher TĂ€tigkeit – bei weitem nicht nur der Erwerbsarbeit. Und genauso selbstverstĂ€ndlich kann menschliche TĂ€tigkeit diesen realen GĂŒterstrom nur hervorquellen lassen, wenn sie auf die uns umgebenden, uns tragenden SchĂ€tze der Natur zurĂŒckgreifen kann.

    Bericht weiterlesen » 


Weitere Seiten: 1 2 3 4 16


Die Webseiten von Global Change Now e.V. stehen unter einer Creative Commons 3.0 Unported Lizenz. Ausgenommen Fachveröffentlichungen!