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Interreligiöser Macht-Geld-Sinn Kongress – Dortmund
 
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Datum/Zeit
- 23.11.13
11:00 - 17:30

Location
Reinoldinum

Kategorie(n)


Fällt Gerechtigkeit vom Himmel?

Längst hat die 2008 ausgebrochene Finanzkrise eine Reihe europäischer Länder in die Staatsschuldenkrise geführt. Regierungen stürzten, neu gewählte Parlamente sind oft kaum handlungsfähig, immer mehr Menschen fühlen sich abgehängt, die extreme Rechte gewinnt vielerorts an Boden. Die Vertreter der klassischen Ökonomie tun sich schwer Alternativen zu entwickeln – waren sie es doch, die die Politik drängten, Schritt für Schritt die Regulierungen der Finanzmärkte aufzuheben.

Angesichts der Krise des ökonomischen Systems, an dem wir alle in welcher Form auch immer beteiligt sind, wollen wir den Blick auf Wirtschaftsethiken lenken, die sich nicht primär im ökonomischen System, sondern im Glauben an Gott oder in einem philosophischen Denksystem verorten. In der jüdischen Wirtschaftsethik spielt die Idee der „Zedaka“ (Gerechtigkeit) – eine zentrale Rolle. Ihr Ziel ist das scheinbar Unmögliche, die Überwindung von Armut durch gezielte Eingriffe in das Wirtschaftsleben. Zinsverbot, Erlass- und Jubeljahr, Armensteuer, Almosen als religiöse Pflicht – die hebräische Bibel wie auch der Koran und das Neue Testament kennen zahlreiche Maßnahmen, um das Übel der Armut zu bekämpfen.

Wie prägt heute unser Glaube bzw. unsere Weltanschauung unseren Blick auf die ökonomischen Verhältnisse und unser eigenes ökonomisches Handeln?


Programmablauf

10.30 Uhr: Einlass

11.00 Uhr: BegrĂĽĂźung und musikalische Einstimmung

11.15 Uhr: Abraham de Wolf,
Vorsitzender von Torat Hakalkala, Verein zur Förderung angewandter jüdischer Wirtschafts- und Sozialethik, Frankfurt: „Menschenwürde und Zinsen, Einblicke in die jüdische Wirtschafts- und Sozialethik“


12.00 Uhr: Pater Klaus Mertes SJ,
Autor und Direktor des Kollegs St. Blasien, Schwarzwald: „Gott und Geld – Überlegungen aus christlicher Sicht“


12.45 Uhr: Mittagspause

13.45 Uhr: Jean-Luc Karleskind,
Vizepräsident des Zentralrats der Muslime Gemeinschaft in Luxemburg Shoura, Luxembourg: „Geld und Islam: Zinsverbot und Vermögenssteuer“


Musikalisches Zwischenspiel

14.30 Uhr: Pfarrer Marco Sorg,
Dozent am Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen, Schwerte: „Es ist genug für alle da – Geld-Ökonomie aus evangelischer Sicht“


15.00 Uhr: Daniela Mahr,
Philosophin und Projektleiterin des Filmfestivals „Reflecta“, Mainz: „Von der wirtschaftsethischen Reflexion (im Medium Film) zur ethischen Praxis“


15.30 Uhr: Kaffeepause

16.00 Uhr: Podiumsdiskussion

Aktualisiert am


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