Zur Startseite  

Robin Hood Umlage Macht Geld Sinn Spende jetzt online GCN auf TwitterGCN auf FacebookGCN auf YouTube

Informiere Dich
Die wichtigsten Punkte in Kurzform
Mach mit
Suche Aktive in Deiner Nähe
Werde Mitglied
Aktuelle GCN-Fördermitglieder:
196
 

Gefiltert nach Autor: Fritz Andres


Geldreform und Unternehmensverfassung

Eine Geldreform nach den Vorschlägen Silvio Gesells bringt das Verhältnis des Geldes zur Ware in Ordnung. Sie sorgt für einen geschlossenen Wirtschaftskreislauf. Damit scheint sie nur für die Marktbeziehungen der Unternehmen von Bedeutung zu sein. Auswirkungen auf das Innenleben der Unternehmen sind zunächst nicht ersichtlich. Diese ergeben sich aber mittelbar, und zwar einerseits als Folge von Vollbeschäftigung, die die Position der Arbeit im Verhältnis zum Unternehmer aufwertet, und andererseits als Folge der Sättigung des Kapitalmarktes, die die Position des Kapitals gegenüber dem Unternehmer abwertet. In beiden Verhältnissen entstehen neue Gleichgewichte, die die Verfassungen der Unternehmen grundlegend verändern werden.

    Bericht weiterlesen » 


Einführungsbeispiel Bodenreform: Gedanken über eine Wassergemeinschaft von Israelis und Palästinensern

In seiner Studie „Israel und Palästina – Warum kämpfen sie und wie können sie aufhören?“ (München 2003) hebt der Nahost-Experte Bernard Wallerstein die „entscheidende Rolle“ hervor, die von Anfang an das Wasser in der Geschichte des arabisch-israelischen Konflikts spielte. „Im Jahr 1967 zum Beispiel war der Streit um das Jordanwasser einer der Gründe für den Kriegsausbruch. … Nach 2000 wurde das Wasser zu einem der Hauptstreitpunkte der Intifada.“ (S. 70-71,82). Im Hinblick auf das Wasserproblem betrachtet Wallerstein Israelis und Palästinenser als „siamesische Zwillinge“, die auf längere Sicht werden einsehen müssen, „dass eine Zusammenarbeit nicht nur wünschenswert, sondern unvermeidlich ist.“ (S. 83 und 86).

    Bericht weiterlesen » 


Der Boden als Privileg und Kapitalgut (Teil 2)

Feststellung bisher: Nur weil und solange das Kapital Zinsen abwirft, gibt es beim Boden Preise. Sinkt der langfristige Kapitalzins auf Null, steigen die Bodenpreise ins Unendliche, was bedeutet, dass er unverkäuflich wird. (Vgl. Fritz Andres: Der Boden als Privileg und Kapitalgut Teil 1)

FortfĂĽhrung:
Die Tabelle 2 gibt Auskunft darüber, was bei konstantem Zinssatz mit den Bodenpreisen passiert, wenn die ebenfalls konstante Bodenrente mit einer Abgabe belastet und schließlich vollständig abgeschöpft wird:

    Bericht weiterlesen » 


Der Boden als Privileg und Kapitalgut (Teil 1)

1. Der Boden – ein Privileg?

In der Zeit des Feudalismus gehörte der ĂĽberwiegende Teil des Bodens, also der Existenzgrundlage aller Menschen, nur wenigen Familien. Von diesen war die Mehrheit der Bevölkerung abhängig – oft bis zur sog. „Bindung an die Scholle“! Der Bodenbesitz war ein Vorrecht Weniger, ein Privileg, das streng gehĂĽtet und in der Regel nur im Erbwege weitergegeben wurde. Sein wirtschaftlicher Ertrag kam den Privilegierten in Form von Abgaben, Frondienst und dgl. zugute. „Ein echter Fortschritt, dass man diese Verhältnisse abgeschafft hat“ – wird mancher sagen.

    Bericht weiterlesen » 



Die Webseiten von Global Change Now e.V. stehen unter einer Creative Commons 3.0 Unported Lizenz. Ausgenommen Fachveröffentlichungen!