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Fl√ľchtlingskrise und Geldpolitik – Ein Verbindungsvorschlag

Fl√ľchtlinge2015

Gesch√§tzte 20 Millionen potentielle Fl√ľchtlinge gibt es zurzeit in der Nachbarschaft Europas. Der (Stellvertreter)Krieg in Syrien nimmt an H√§rte zu. Millionen von Fl√ľchtlingen harren schon in Fl√ľchtlingslagern v.a. in Jordanien und im Libanon aus. Selbst die westlichen L√§nder erf√ľllen ihre angesichts der Aufgaben unzul√§nglichen Zahlungsversprechen an dort t√§tige Hilfsorganisationen, z. B. den UNHCR, h√∂chst unvollkommen, so dass die Menschen dort sogar auf erb√§rmlichsten Niveau kaum weiter leben k√∂nnen. Millionen sind auf dem Weg nach Europa oder dort schon angekommen, w√§hrend man in Europa einmal mehr katastrophale Uneinigkeit und nationalen Egoismus beweist. Deutschland bot zun√§chst eine l√∂bliche Ausnahme, kann aber sicher nicht als dauerhaftes Notventil dienen.

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Ist Griechenland das einzige europäische Exotikum?

Panorama-Olympus-Litochoro

Nachdem sich die Rauchschwaden anl√§sslich der Mini-Einweihungsfeier der EZB in Frankfurt verzogen haben und angesichts einer in Deutschlands √Ėffentlichkeit niveaum√§√üig nur schwer zu unterbietenden Diskussion um Griechenland, lohnt sich ein Blick √ľber den Tellerrand der Tagespolitik unter der Fragestellung: W√§re Europa ohne griechischen Verschuldungs-Katastropoulos nicht insgesamt auf einem recht guten Weg in die Zukunft? Diesen Eindruck vermittelt zumindest der in Deutschland und in der EU vorherrschende Grok.o.-Block des Politestablishments.

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Schulden wir den Griechen noch Milliarden?

Schutt

Bereits im letzten Oktober ‚Äď also noch vor der zweiten Schuldenreduzierung f√ľr Griechenland im Dezember ‚Äď hat der Historiker Albrecht Ritschl in der ZEIT eine interessante Debatte wieder er√∂ffnet:

Steht den deutschen Forderungen, die sich aus Handelsbilanz√ľbersch√ľssen und mittlerweile Rettungskrediten von deutscher privater und √∂ffentlicher Seite gegen√ľber Griechenland angesammelt haben, wom√∂glich eine gleich gro√üe oder sogar gr√∂√üere Gegenforderung der Griechen aus der Zeit der deutschen Besetzung des Landes im Zweiten Weltkrieg gegen√ľber?

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Sargnägel des Kapitalismus

Yachten

Dauerbrenner Steuergerechtigkeit

Bei der Frage nach Steuergerechtigkeit steht häufig der Spitzensteuersatz im Zentrum der Überlegungen.

Eine Steuerprogression mit einem Spitzensteuersatz f√ľhrt dazu, dass der Mittelstand stark belastet wird. Ohne einen Spitzensteuersatz w√ľrden die h√∂chsten Einkommen sehr viel st√§rker belastet und die im Verh√§ltnis niedrigeren Einkommen k√∂nnten bei gleichem Steueraufkommen deutlich entlastet werden. Ein guter Teil des Widerstands gegen einen h√∂heren Spitzensteuersatz bzw. einen v√∂lligen Verzicht auf diesen, resultiert wohl daraus, dass viele Steuerzahler f√ľrchten dadurch st√§rker belastet zu werden. Wahrscheinlich w√ľrden die meisten Arbeitnehmer und Unternehmer entlastet, aber tats√§chlich ist es f√ľr den Einzelnen schwierig abzusch√§tzen, ob das auch auf ihn pers√∂nlich zutreffen w√ľrde.

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Wohnraumsituation in Großstädten

Mietpreise

Seit geraumer Zeit gibt die Entwicklung auf den Wohnungsm√§rkten in Ballungsr√§umen Anlass zur Sorge. Ph√§nomene wie steigende Mietpreise, Wohnungsnot und ‚ÄěGentrifizierung‚Äú (also die Abdr√§ngung der weniger zahlungskr√§ftigen Schichten in die Randbereiche der St√§dte) bezeugen die Fehlentwicklung. In einigen F√§llen wird die Knappheit an bezahlbarem Wohnraum paradoxerweise von Leerst√§nden begleitet. Angesichts der Tatsache, dass unvermietete Wohnungen oftmals vergleichsweise teurer zu vermieten oder zu verkaufen sind, ist dies allerdings wenig verwunderlich. Die Knappheit an Wohnraum wird v.a. in attraktiven Gro√üst√§dten noch durch wenig intensiv genutzte Ferienwohnungen betuchter Mitb√ľrger verst√§rkt.

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